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Leben

Leona Louise Lewis (* 3. April 1985 in Islington, London) ist eine britische Sängerin und Songschreiberin. Bekannt wurde sie Ende 2006 mit dem Gewinn der dritten Staffel der Castingshow The X Factor, die zwischen August und Dezember 2006 vom britischen Fernsehsender ITV ausgestrahlt wurde. Ein Jahr später gelang ihr sowohl mit dem Titel Bleeding Love wie auch mit ihrem Debütalbum Spirit ein internationaler Nummer-Eins-Hit.

(Maya) Leona Lewis wurde als zweites von drei Kindern des Ehepaares Joe und Maria Lewis geboren und wuchs in Hackney im Norden von London auf. Ihr Vater stammt aus der Karibik, ihre Mutter aus Wales.

Im Alter von zwölf Jahren schrieb Lewis ihr erstes Lied, mit 13 Jahren gewann sie den Lady-D-Nachwuchswettbewerb im Hackney Empire. Zur Entfaltung ihres Talents besuchte sie die Sylvia Young Stage School und die Brit Academy. Bereits vor ihrer Teilnahme an The X Factor nahm sie unter dem Titel Twilight ein erstes Album auf, das jedoch nie veröffentlicht wurde.

Im Sommer 2006 nahm sie an einem Vorsingen für die dritte Staffel der Castingshow The X Factor teil. Unterstützt von ihrem Mentor Simon Cowell kämpfte sie sich ab dem 19. August 2006 durch zahlreiche Qualifikationsrunden. Schließlich setzte sie sich in der Finalshow am 16. Dezember 2006 gegen ihren Konkurrenten Raymond Quinn durch und erhielt einen mit einer Million Britischen Pfund dotierten Plattenvertrag bei Sony BMG. Von den über acht Millionen abgegebenen Stimmen entfielen 60 Prozent auf Leona Lewis.

Vier Tage nach dem Finale erschien im Vereinigten Königreich Lewisens Debütsingle A Moment Like This. Schon vor Ausstrahlung des Finales kam sie auf eine Million Vorbestellungen. Nach der Bereitstellung zum Download einen Tag nach dem Finale wurde die Single binnen 30 Minuten 50.000 Mal heruntergeladen.

Im Laufe des Jahres 2007 nahm Lewis Lieder für ihr Debütalbum u.a. in New York und Los Angeles auf. Dabei entstand auch der Hit Bleeding Love, geschrieben von Jesse McCartney und Ryan Tedder, dem Sänger von OneRepublic. Dieser wurde als zweite Single in Großbritannien und Nordirland am 22. Oktober 2007 veröffentlicht und bereits am 20. Oktober 2007 bei einer Live-Show der vierten Staffel von The X-Factor präsentiert. Am ersten Verkaufstag erreichte die Single mehr als 66.000 Verkäufe und bereits zum Ende der ersten Verkaufswoche stieg die Verkaufszahl im Vereinigten Königreich auf über 218.000. Damit gehört das Lied zur erfolgreichsten "Ersten Woche" einer Single im Jahr 2007. Sie erreichte Platz 1 der britischen Charts und blieb dort 7 Wochen lang. Am 16. Dezember 2007 wurde die Single als Record of the Year 2007 ausgezeichnet.

Durch diesen Erfolg wurde das Interesse an Lewis im Ausland geweckt und bereits Anfang Dezember 2007 erste europaweite Veröffentlichungspläne bekanntgegeben. In der US-amerikanischen Zeitung Entertainment Weekly wurde Leona Lewis in der Neujahrsvorschau 8 To Watch in '08 zur "nächsten Mariah Carey" und zu "einer der interessantesten neuen Künstlerinnen 2008" erklärt.

Die Single Bleeding Love wurde am 11. Januar 2008 in Deutschland, Österreich und der Schweiz veröffentlicht. Sie stieg am 25. Januar 2008 direkt auf Platz 1 in die deutschen und österreichischen Single-Charts ein, außerdem auf Platz 3 in der Schweiz. Die Single wurde in Dänemark, Schweden, Norwegen sowie Spanien, Italien und Frankreich veröffentlicht. In den Vereinigten Staaten erschien die Single gleichzeitig mit dem Album Spirit im März 2008. Bleeding Love schaffte es auch in den USA auf die Spitzenposition der Hitparade. Für die USA wurde zusätzlich ein neues Video zum Song aufgenommen. Der Nummer-1-Hit erreichte in den Mediatraffic-Welt-Charts eine Punktzahl von 9.154.000 Verkäufen in 38 Wochen. Das Album Spirit wurde am 25. Januar 2008 im deutschsprachigen Raum veröffentlicht und erreichte auf Anhieb Platz 1 in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Im Vereinigten Königreich wurde am 26. November 2007 ihr zweites Album veröffentlicht. Es handelt sich dabei um vor der Teilnahme bei The X-Factor aufgenommene Songs. Die Rechte für die Lieder von diesem Album namens Best Kept Secret wurden weder von Sony BMG noch von Lewis' Vater erworben und waren rechtlich gesehen frei. Daraufhin wurde das Album von der Management-Agentur UEG Music allein über den Online-Musikhändler Juno Records gegen den Versuch von Sony BMG, die Veröffentlichung zu stoppen, veröffentlicht.

Am 24. August 2008 trat Lewis bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Peking gemeinsam mit Jimmy Page von Led Zeppelin auf und interpretierte eine Version deren Rock-Klassikers Whole Lotta Love.

Anfang Januar 2009 hat Leona Lewis einen Vertrag über ihre Biografie bei dem Londoner Verlag Hodder & Stoughton unterschrieben. Voraussichtlicher Erscheinungstermin ist Oktober 2009.

Die bekennende Vegetarierin tritt in der öffentlichen Wahrnehmung wiederholt als Tierschützerin auf. So weigert sie sich Leder- und Pelzprodukte zu tragen, und bekämpft aktiv die Misshandlung von Tieren. Für ihr Engagement zeichnete sie die Tierschutzvereinigung Peta als „Person des Jahres 2008“ aus.

Im Frühling 2008 berichtete die US-amerikanische Internetseite Billboard.com, dass Leona 2009 ein neues Album rausbringen wird und 2010 auf eine weltweite Tour gehen wird. Mit dem Interview des Senders BBC im Oktober 2008 antwortete Leona auf die Frage, ob sie an einem neuen Album arbeite, dass sie am Ende des Jahres zurück ins Studio gehe. Das Album soll 2009 rauskommen und eine andere Richtung als 'Spirit' einschlagen. Leona arbeitet am neuen Album mit verschiedenen Bands. Außerdem bestätigte sie im selben Interview, dass sie vielleicht zusammen mit Justin Timberlake arbeiten wird. Ryan Tedder schrieb einen Song 'Halo' für Leona, der die neue Single des Albums werden sollte. Der Förderer von Leona, Simon Cowell von X-Factor, wollte den Song unbedingt haben. Allerdings hatte sie keine Zeit den Song noch in diesem Jahr aufzunehmen und deswegen gab Ryan den Song an Beyonce für ihr drittes Studioalbum 'I Am...Sasha Fierce'.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Leona Lewis aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.